Energie

Intelligentes Energiemanagement

Die MET agiert als Wärmecontractor – also als Lieferant von Wärme und Warmwasser. Dafür errichtet und betreibt sie eigene Heizzentralen mit modernster Technik und kauft die dafür notwendigen Brennstoffe ein. So sorgt sie für verantwortungsvollen Umgang mit knapper werdenden Ressourcen – und das zu einem für den Endverbraucher angemessenen Preis.

Neben effizienten gasbetriebenen Heizanlagen betreibt die MET auch mehrere Pellets-Anlagen, Blockheizkraftwerke sowie Solaranlagen zur Warmwasserunterstützung.

Bei energetischen Quartiersmodernisierungen prüft und übernimmt die MET die Wärmeversorgung ganzer Wohnquartiere und löst somit rückständige, ineffektive Einzelheizungen ab.

Verantwortungsvoller Umgang mit Energie ist in der heutigen Zeit ein Muss. Deshalb stehen regenerative Energien für die Energieexperten von der MET ganz oben auf der Tagesordnung. Sechs eigene Photovoltaikanlagen hat die MET seit 2004 errichtet und betreibt weitere 12 Anlagen im Konzern.

Bei dem nur durch Photovoltaik betriebenen EnergieHausPLUS in Frankfurt Riedberg übernimmt die MET das gesamte Strommanagement.

Wärmecontracting

Umweltfreundliche Wärme, guter Preis

Die MET errichtet und betreibt moderne Heizanlagen vorwiegend in umweltfreundlicher Brennwerttechnik. Das bedeutet: Der Energiegehalt des Brennstoffs wird nahezu vollständig genutzt. Denn anders als herkömmliche Heizkessel nutzt ein Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas.

Die MET betreibt über 80 Heizanlagen. Als Primärenergie setzt sie hauptsächlich Gas, daneben auch Pellets und Solarenergie sowie Kombinationen ein. Mit diesen Anlagen versorgt sie rund 4.700 Haushalte in Hessen mit Wärme und Warmwasser. Als Wärmecontractor übernimmt sie Errichtung, Betrieb und Wartung der Anlagen.

Der Vorteil für den Verbraucher: Er bezieht umweltfreundlich gewonnene Energie zu einem stabilen Preis, denn die MET trägt das volle Investitionsrisiko. Zudem erhält der Kunde die Energie günstiger als im Direktbezug.

Das Geschäftsfeld „Wärmecontracting“ wird die MET in den nächsten Jahren ausweiten. Der Fokus liegt hier in der passgenauen Errichtung und dem Betrieb von zentralen Heizanlagen, die im Rahmen von energetischen und sozialen Quartierserneuerungen die Wärme- und Warmwasserversorgung effizient und ressourcenschonend übernehmen.

Pellets- und Solaranlage in Wiesbaden

Genauso wie die Sonne sind auch Holzpellets ein umweltschonender, CO2-neutraler Energielieferant. Denn die dichten Stäbchengepressten Pellets werden aus Holznebenprodukten hergestellt – aus Resten also, die bei der Holzverarbeitung anfallen.

Die kombinierte Pellets- und Solaranlage, die 2011 in einem Wiesbadener Neubau in Betrieb ging, bedeutet Umweltschutz pur. 22 Wohneinheiten werden hier mit Wärme und Warmwasser versorgt. Das Ergebnis ist ein besonders geringer CO2-Ausstoß.

Die positiven Erfahrungen mit der Pellet Beheizung wurden konsequent in einem ganzen Quartier umgesetzt: Seit September 2016 beheizt eine Pellet Anlage der MET in Frankfurt-Niederrad nun ein ganzes Quartier mit 117 Wohneinheiten.

Blockheizkraftwerk in Kassel-Niederzwehren

Die MET betreibt in Kassel-Niederzwehren eine Wärmecontracting-Anlage. Diese besteht aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie zwei Gas-Spitzenlastkesseln. Der Grundbedarf der 48 versorgten Wohneinheiten wird durch das BHKW (Erzeugung von Strom und gleichzeitig Wärmeenergie) sichergestellt, Spitzenlasten werden durch die Gaskessel abgedeckt. Durch die Kaskadierung der Gaskessel wollen wir zusätzlich eine höchstmögliche Versorgungssicherheit gewährleisten.

Der von dem BHKW erzeugte Strom wird zunächst hausintern als Allgemeinstrom genutzt und der darüber hinaus produzierte Strom in das Netz eingespeist. Die Integration eines BHKW stellt den nachhaltigen und innovativen Anspruch des Konzerns sicher.

 

Abrechnungsdienst

Abrechnung von Wasser und Wärme

Bereits 2004 hat die MET damit begonnen eine verbrauchsbezogene Abrechnung von Wärme und Wasser zu erstellen, allerdings nur für einen kleinen Teilbestand der Wohnungen.

Seit 2014 erstellt die MET die verbrauchsgerechte Heiz- und Wasserkostenabrechnung für den gesamten Wohnungsbestand der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

Für die Mieter der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt hat dies klare Vorteile: Erfolgt die Abrechnung von Wärme und Wasser direkt innerhalb der Unternehmensgruppe, spart das Zeit, Aufwand und damit auch Geld.

Photovoltaik

Sechs Anlagen in Betrieb

Die MET hat seit 2004 sechs Photovoltaikanlagen auf Dächern von Häusern der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt realisiert. Die sechs Anlagen in Frankfurt, Kassel und Seligenstadt erzeugen eine Gesamtleistung von 169 Kilowatt-Peak (KWp). Der CO2-Ausstoß wird damit gegenüber herkömmlichen Formen der Energiegewinnung um etwa 100 Tonnen pro Jahr gesenkt.

Derzeit erfolgt der Stromverkauf, des durch die PV-Anlagen erzeugten Stroms ausschließlich dezentral.